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Positionen: Arbeit

Die schwerste Krise der Weltwirtschaft seit 1929 ist nicht nur in den Medien allgegenwärtig, sie betrifft uns alle: ein massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, verlorene Häuser und Geldanlagen, teure Energie und steigende Lebensmittelpreise. Weltweit verlieren Menschen ihre Existenzgrundlage und Lebensperspektiven. Jetzt ist es an der Zeit umzudenken! Unser System hat nahezu vollends versagt und Milliarden wurden investiert um jene zu retten, die dieses Versagen mitverursacht haben.

Es ist legitim gerade jetzt die Frage zu stellen, wer wird diese Krise zahlen? Werden es diejenigen sein welche sie verursacht haben oder wird es wieder der Klein- und Mittelstand sein? Wie bleibt vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise die Erhaltung und der Ausbau des Wohlfahrtsstaates im 21. Jahrhundert finanzierbar, wenn gleichzeitig Vermögen immer geringer besteuert wird? Wie können wir das öffentliche Eigentum stärken und vergrößern? Wie können die Arbeitsbedingungen für die breite Masse verbessert werden? Viele Fragen deren Beantwortung eine klare Linie erfordert.

Arbeit ist allgegenwärtig und unser Recht, genau deswegen darf man nicht alles akzeptieren sondern man muss für seine Arbeit eintreten. Wenn wir eine solidarische Gesellschaft erreichen wollen, muss auch die Besteuerung nach gleichen Prinzipien erfolgen. Es hat keinen Sinn die breite Masse massiv zu besteuern, um damit einen kleinen reichen Teil zu entlasten. Umverteilung ist ein Schlagwort mit dem Arbeit untrennbar verbunden ist. Seien wir realistisch – Wir dürfen nicht warten bis jemand das Zepter in die Hand nimmt – es liegt an uns allen gemeinsam für unsere Interessen einzutreten!

  • Schluss mit prekärer Beschäftigung und unbezahlten Praktika!
  • Allgemeine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich!
  • Vermögenssteuer und Transaktionssteuer! - Seien wir uns ehrlich: Jene, die vom Finanz- und Wirtschaftssystem der vergangenen Jahre profitierten, sollen auch für dessen jetzige Krise zahlen!
  • Schieflage im Steuersystem beseitigen – Arbeit muss fair bezahlt werden.

Positionen: Umwelt

Die Erderwärmung ist die logische Konsequenz eines jahrzehntelang ungebremst zunehmenden Ausstoßes von Treibhausgasen durch die Industrie. Die Folgen sind bekannt: Schmelzende Polkappen und Gletscher, ansteigende Meeresspiegel, zunehmende Umweltkatastrophen wie starken Regenfällen, Überschwemmungen oder Dürren. Die gefährlichste Auswirkung des sogenannten „Klimawandels“: Die Zerstörung von Lebensräumen entzieht großen Teilen der Erdbevölkerung ihre Existenzchancen.

PolitikerInnen und Industrielle wollen uns weismachen, der Klimawandel sei nur das Produkt individueller Fehlverhalten. Sie plädieren dafür, Citymauten einzuführen, Tempolimits zu verordnen oder geben moralisierende Belehrungen zum Besten („die Bevölkerung soll doch nicht so häufig mit dem Flugzeug auf Urlaub fliegen“). Doch Greenpeace ein paar Euros zu spenden oder Fairtrade-Produkte zu kaufen wird unseren Planeten wohl kaum vor dem viel beschworenen Klima-Kollaps retten. Der Klimawandel ist nicht eingetreten, weil einzelnen gierigen Industriellen Umweltanliegen egal sind, sondern er ist das Ergebnis eines Wirtschaftssystems, indem nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung oder der Natur im Zentrum stehen, sondern ein Kampf um Profite und deren Vermehrung. Daher gilt: Wer vom Klimawandel spricht, darf zum Kapitalismus nicht schweigen. Ein Wirtschaftssystem wie der Kapitalismus steht in krassem Gegensatz zu umweltfreundlicher Politik, in der Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen.

Wer gegen den Klimawandel aktiv werden will, muss dem Kapitalismus eine klare Absage erteilen. Klar ist aber auch: Das derzeitige System ist nicht naturgegeben, sondern wurde von Menschen geformt und daher veränderbar. Wenn du dich für eine umweltfreundliche Zukunft stark machen willst, schließe dich uns an! Kämpfen wir für eine gerechte Gesellschaft, in der Natur und Mensch im Mittelpunkt stehen!

  • Nein zu neuen Massensteueren (Energiesteuern, Mineralölsteuer etc.) unter dem Deckmantel des Umweltschutzes!
  • Fokus auf den Öffentlichen Verkehr! ¬- Gratis Öffis für Lehrlinge, SchülerInnen und StudentInnen!
  • Her mit den Green Jobs! – Umdenken im Wirtschaftssektor.

Positionen: Frauen

Wir sind genervt. Von blöden, sexistischen Anmachen, von dummen Sprüchen über Frauen am Steuer, von der Werbe-, Mode- und Kosmetikindustrie. Wir sind keine Playboy-Bunnies oder Magermodels! Da läuft doch was falsch! Wenn du das auch so siehst, dann bist du bei uns richtig!

Wir kämpfen für eine Gesellschaft, die uns nicht einschränkt, in dem was wir tun wollen und können. Wir setzen uns ein für eine gerechte Welt, in der alle Menschen mitbestimmen können - egal ob Mann oder Frau.

Wir schreien, wenn uns was nicht passt und wir wissen, dass wir lauter sind, wenn wir das nicht alleine tun. Gemeinsam sind wir mehr!

Get Active! Go Feminist!

  • Gleiches Geld für gleiche Arbeit!
  • Gleichberechtigung in Familie und Ehe.
  • Beruf und Familie müssen vereinbar sein! Daher: Flächendeckende, qualitativ gute und kostenfreie Kinderbetreuung.

Positionen: Bildung

Wissen ist ein wichtiges gut für alle jungen ÖsterreicherInnen. Schon in den Menschenrechten wurde festgehalten, dass jeder Mensch ein Recht auf Bildung hat. Jedoch stellt sich in Österreich die Frage ob es dieses Recht wirklich für jede/n gibt!

Für Kinder in Österreich hängt diese Selbstverständlichkeit von vielen Faktoren ab. Denn wer nur ein durchschnittliches Einkommen hat, in einem der Bezirke Murau, Feldbach, Deutschlandsberg, Hartberg oder Radkersbug lebt und zur Hauptschule geht, hat statistisch bereits eine um 50% geringere Chance, gegenüber jenen aus anderen Bezirken, später in eine Schule mit Maturaabschluss zu wechseln. Wer jedoch in Graz lebt, geht mit einer 60%igen Wahrscheinlichkeit in ein Gymnasium und schließt diese mit der Matura ab.

Warum gibt es schon in kleinen Gebieten wie der Steiermark so große Unterschiede? Vor allem politische Absichten sind hierfür ein Grund. Oft wurden in der Steiermark Schulbauten nicht nach Bedürfnissen zugeteilt, sondern nach politsicher Ausrichtung. Weiters wurde nie versucht ein einheitliches Modell für alle Kinder zu entwerfen, sondern stets ein Modell, welches auf eine klare Selektierung zwischen Reich und Arm aus ist, gelebt. So besuchen 96% der Kinder aus Haushalten mit überdurchschnittlichem Verdienst, eine AHS-Unterstufe, jedoch nur 30% aus Haushalten mit normalem Einkommen.

Anstatt dieses System zu restaurieren und Chancengleichheit für alle zu schaffen wurde es 2006 noch einmal durch Budgetkürzungen und Einschneidungen quer durch den Lehrplan, durchgerüttelt. Doch wen diese Kürzungen am schlimmsten treffen spiegelt sich erst jetzt wieder. 2009 war ein Rekordjahr für alle Nachhilfeunternehmen. So hat es der Staat geschafft, aus einem öffentlich zugänglichen Gut, eine käufliche Ware zu machen. Nur wer es sich leisten kann, bekommt auch die Bildung die eigentlich jeder/m zusteht. In einem Land in dem Parteien insgesamt 300 Million Euro an Subventionen erhalten ist das sicherlich möglich, aber damit es so weit kommt muss es einen Ruck geben. Diesen Ruck kann jedoch nur eine aktive Masse auslösen, also: GET ACTIVE - GET ORGANIZED!

  • Bildung für ALLE – keine Zugangsbeschränkungen und qualitativ hochwertige Bildung für jedeN!
  • Her mit der Bildungsmilliarde!
  • Einführung der flächendeckenden Gesamtschule.
  • Sitzenbleiben abschaffen!
  • Nein zur Gebührentrichtung! - Auch Menschen mit Arbeitsverhältnis haben Anspruch auf gratis Bildung.